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Sommerlager 2019 – Roger Federer inklusive!

Petrus meint es mehr als gut mit den 16 betroffenen Familien, welche dieses Jahr am Sommerlager unter dem Motto „Indianer“ teilnahmen. Während das Unterland unter einer Hitzewelle ächzte, herrschte in Valbella GR prächtiges Sommerwetter mit angenehmen Temperaturen für jegliche Aktivitäten im Freien. Erst am letzten Nachmittag zogen dunkle Wolken auf, die – soviel ist klar – ausgelöst wurden durch den eindrücklich vorgetragenen Regentanz einer Gruppe farbenfroher Indianer.

Untergebracht im gemütlichen Lagerhaus in idyllischer Umgebung, bietet unser vielseitiges Lagerprogramm etwas für jeden Geschmack. Sei es kreatives Basteln, verschiedene Sportarten, fröhliche Spiele oder wegweisende Gespräche. Im Zentrum steht dabei stets auch der Austausch zwischen den betroffenen Familien. Das Gefühl von Zusammenhalt, das daraus entsteht, wird oft weit über das Sommerlager hinweg weitergetragen und ist eine wertvolle Stütze für viele Familien. 

Am letzte Abend dieser tollen Ferienwoche hatte das Leitungsteam dann noch ein ganz besonderes Ass im Ärmel: Ein Überraschungsbesuch der Tennis-Legende Roger Federer! Der sympathische Baselbieter zeigte viel Herz und nahm sich viel Zeit für Fotos und Autogramme. Seine Stippvisite sorgte natürlich bei Jung und Alt für Begeisterung und strahlende Gesichter. Was für ein fulminanter Abschluss einer durch und durch gelungenen Lagerwoche!

Wir danken an dieser Stelle den diversen Sponsoren und Spendern, welche diesen wertvollen Anlass überhaupt erst möglich machen!

 

Wechsel im Vorstand, Wechsel in der Geschäftsleitung, Wechsel des Geschäftssitzes. Die Vereinigung bleibt in Bewegung.

Wechsel im Vorstand

Unser geschätzter Präsident Martin Büeler übergab sein Amt an der diesjährigen GV an Daniel Blumenthal. Als betroffener Vater, kreativer Vordenker und warmherziger Mensch ist Daniel Blumenthal bestens geeignet für dieses verantwortungsvolle Amt.

Mit Patrizia Maurer konnten wir ausserdem ein neues Vorstandsmitglied gewinnen. Sie weiss aus eigener Erfahrung, was eine Krebserkrankung bedeutet und freut sich auf ihr neues Engagement für die Vereinigung.

https://www.kinderkrebs.ch/wer-wir-sind/vorstand/

Wechsel bei der Geschäftsleitung

Im Rahmen der Generalversammlung vom 9. Mai verabschiedete sich Franziska Derungs nach über 23 engagierten Jahren bei der Vereinigung in den wohlverdienten Ruhestand.

Ihre Nachfolgerin Rita Wolf freut sich darauf, fortan die Vereinigung im Sinne der betroffenen Familien und unserer treuen Spendenden weiterzuführen.

https://www.kinderkrebs.ch/wer-wir-sind/geschaeftsstelle/

Zoo-Tag mit Spezial-Führung

Treffpunkt um 9.30 Uhr, beim Haupteingang des Zoo Zürich, so hiess es auf der Einladung. An diesem Treffpunkt wurden wir von einer mehrköpfigen Delegation des Kiwanis Club Küsnacht empfangen. Auf ihre Einladung hin durften wir Familien der Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder einen Tag im Zoo verbringen und dabei Neues entdecken und erfahren.

Es war schön, einige bekannte Gesichter von anderen Eltern und Kindern zu entdecken, gerade Sommerlager-Familien waren einige in der Gruppe. Viel Zeit für Gespräche gab es jedoch zu Beginn nicht, denn schon ging es los. In zwei Gruppen aufgeteilt, durften wir an einer extra für uns organisierten Führung teilnehmen.

Der Weg unserer Gruppe führte uns zuerst zu den Schlangen, wo wir neben spannenden Informationen sogar Schlangen berühren durften. Sehr angenehm fühlten sie sich an, eher kühl, und sie freuten sich über die Wärme der berührenden Hände, so erzählten es die Führerinnen vom Zoo.

Schon ging es weiter und wir besuchten das Aquarium. Ganz gebannt lauschten die Kinder den Erzählungen der Zoo-Führerinnen. Es war schön zu sehen, wie alle Kinder so dicht an der Scheibe standen und wir Eltern dem Treiben einfach mal nur zusehen konnten. Wir sind schon gespannt auf unseren nächsten Zoobesuch, bei dem die Kinder uns Löcher in den Bauch fragen werden zu all den Bewohnern im Aquarium. Spannend waren auch die Exponate, welche wir Berühren durften. Manch einer von uns Eltern erinnerte sich noch an die Schwämme der Schultafeln, und nun lag so ein «Wandtafel-Schwamm» auf dem Tisch der Exponate. Dass es sich dabei um getrocknete Meeresbewohner handelte, habe ich damals in der Schulzeit nicht wahrgenommen und umso grösser ist die Faszination heute.

Im Anschluss ging es auf dem direkten Weg zum Australien-Bereich. Dort führte uns der Weg durch das Haus mit einigen informativen Zwischenstopps wieder hinaus zum Kookaburra. Der Kookaburra – auch Lachender Hans genannt – ist wohl der spannendste Bewohner Australiens, wenn man auf das Akustische achtet. Leider kamen wir nicht in den Genuss seines typischen Rufs, aber wir erfuhren, dass er bei uns Verwandte hat: Den Eisvogel.

Weiter ging es zu der Aussenanlage, wo die Wallabies und Emus wohnen. Immer wieder konnten wir kleine Wallabies entdecken, die entweder neben den Grossen hoppelten oder den Kopf aus dem Beutel der Mutter herausstreckten. Dabei erfuhren wir, dass die Babys bei der Geburt nur ca. 1cm gross sind und sich dann selbstständig durch das Fell hindurch auf den Weg in den Beutel machen müssen. Umso unglaublicher, wie viele kleinen Wallabies aktuell das Aussengehege bereichern. Ein temporärer Bewohner des Aussengeheges ist der Koala. Zu sehen bekam wir zwei Koala-Herren, welche sich sehr aktiv zeigten und auch umherkletterten. Bereits im Zoo aber noch in Quarantäne befanden sich zwei Koala-Weibchen, welche nächstens zu den Herren dazu stossen werden.

Als Abschluss des Australiengebiets durften wir in der Voliere die Loris füttern. Offenbar war die andere Gruppe schon da, dann wirklich hungrig waren die kleinen Papageien nicht. Dennoch war es ein schöner Abschluss einer spannenden Führung durch die Australien-Anlage.

Damit neigte sich der gemeinsame Teil des Zoo-Tags schon dem Ende zu. Wir wurden abschliessend zum Mittagessen eingeladen und durften während dem restlichen Tag den Zoo auf eigene Faust erkunden.

Wir möchten uns ganz herzlich für diese grosszügige Einladung bedanken. Es hat uns einen interessanten und unbeschwerten Tag beschert.

Bericht über den Zoo-Tag auf der Kiwanis-Website

http://kuesnacht.kcdb.net/index.cfm?SID=3

Circus Conelli: Manege frei!

Sie ist bereits zur vorweihnachtlichenTradition geworden: die alljährliche Einladung unserer Familien in den Circus Conelli.

Die Vorweihnachtszeit steht bei der Vereinigung immer auch im Zeichen des legendären Circus Conelli. Zahlreiche Familien fanden sich auf dem Zürcher Bauschänzli ein, um einen unbeschwerten, stimmungsvollen Nachmittag zu geniessen. Von schwindelerregenden Nummern unter dem Zirkusdach über fulminante Tanzeinlagen bis hin zur fernöstlichen Artistik auf dem Boden war für jeden Geschmack etwas dabei.

Was federleicht aussieht, ist in Wahrheit Schwerstarbeit. Doch nicht nur die Muskeln der Artisten kamen zum Einsatz; auch die Lachmuskeln des Publikums wurden bei den vielseitigen humoristischen Einlagen ausgiebig trainiert.

Der Circus Conelli kann aber durchaus auch ruhig und besonnen, so beispielsweise bei der Nummer des verträumten, aber dennoch spitzbübischen Schattenspielers.

Begleitet wurde das Spektakel von der fantastischen Alex Big Band, die es hervorragend verstand, die Atmosphäre jeder einzelnen Nummern stimmungsvoll zu untermalen.

Ein kräftiges „Schneegestöber“ zum Schluss entliess die verzauberten Zirkus-Besucher zurück in den Alltag – mit dem traditionellen Conelli-Sternli auf der Wange und einem Lächeln im Gesicht.
http://www.circus-conelli.ch/